Universeller Zugriff auf die eigenen Daten – ownCloud

Verlockend praktisch sind sie, die “greife von überall mit jedem Endgerät auf deine Daten zu” Services wie Dropbox, Google Drive, Wuala, Sugarsync, cx.com und wie sie sonst alle heißen. Aber liest man die Nutzungsbedingungen, so ist man nicht mehr sicher, ob einem die eigenen Daten noch gehören. Kein Wunder, um die Daten so flexibel abrufbar zu machen, benötigen die Cloud-Dienste-Betreiber umfassende Rechte. Ein Schelm, wer Böses denkt – oder gilt doch “There ain’t no such thing as a free lunch”?

ownCloud Für sicherheitsbewusste sowie für paranoide Bürger der digitalen Welten gibt es mit ownCloud eine feine Alternative. Voraussetzung ist allerdings ein eigener Linux-Server. Als Hardware ist ein einfacher, alter Rechner ausreichend. Permanente Internetanbindung hat ohnehin fast jeder Haushalt. Nur etwas Strom benötigt der Dauerbetrieb. Den Server aufzusetzen ist heutzutage keine Hexerei mehr und der Rest kommt mehr oder weniger “out of the box”. Notfalls findet sich für das eine oder andere gepflegte Bier sicher  ein befreundeter IT-Verständiger, der bei der Installation hilft.

Einen Bericht zu ownCloud hat auch der WebStandard veröffentlicht. Dort und nicht etwa auf der Webpage einer Computerzeitschrift, bin ich darauf aufmerksam geworden.

 

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