Tools Archive

Verlockend praktisch sind sie, die “greife von überall mit jedem Endgerät auf deine Daten zu” Services wie Dropbox, Google Drive, Wuala, Sugarsync, cx.com und wie sie sonst alle heißen. Aber liest man die Nutzungsbedingungen, so ist man nicht mehr sicher, ob einem die eigenen Daten noch gehören. Kein Wunder, um die Daten so flexibel abrufbar zu machen, benötigen die Cloud-Dienste-Betreiber umfassende Rechte. Ein Schelm, wer Böses denkt – oder gilt doch “There ain’t no such thing as a free lunch”?

ownCloud Für sicherheitsbewusste sowie für paranoide Bürger der digitalen Welten gibt es mit ownCloud eine feine Alternative. Voraussetzung ist allerdings ein eigener Linux-Server. Als Hardware ist ein einfacher, alter Rechner ausreichend. Permanente Internetanbindung hat ohnehin fast jeder Haushalt. Nur etwas Strom benötigt der Dauerbetrieb. Den Server aufzusetzen ist heutzutage keine Hexerei mehr und der Rest kommt mehr oder weniger “out of the box”. Notfalls findet sich für das eine oder andere gepflegte Bier sicher  ein befreundeter IT-Verständiger, der bei der Installation hilft.

Einen Bericht zu ownCloud hat auch der WebStandard veröffentlicht. Dort und nicht etwa auf der Webpage einer Computerzeitschrift, bin ich darauf aufmerksam geworden.

 

Online-Zusammenarbeit ist ein immer wiederkehrendes Thema. Auch in kleineren Projekten wäre sie oft praktisch. Doch der Aufwand, eine Plattform aufzusetzen, ist rasch größer als der Nutzen, den sie bringen kann. Hier könnte Podio die Lösung sein.

Einfaches Webinterface, Clients für iPhone sowie Android und für bis zu 5 Nutzer und 1 GB Speicherplatz gratis. Außerdem stellt Podio eine API zur Verfügung, die von einer aktiven Community genutzt wird, um für die verschiedensten Anlässe Module zu entwickeln…

Mit der Übernahme durch Citrix sollten etwaige Zweifel an der Eignung zum professionellen Gebrauch und zur Zukunftssicherheit von Podio ausgeräumt sein. Ich halte Podio für ein interessantes Tool.