Wandern Archive

Wanderung auf die Reisalpe

Posted 16/09/2012 By admin

Die Aussicht von der 1.398m hohen Reisalpe zählt zu den schönsten in den Niederösterreichischen Voralpen. Nachdem ich zuletzt in meiner Kindheit auf diesem Berg war, wollte ich meine Erinnerung daran auffrischen. Diesmal ist der Einladung zur Bergtour nur eine wackere Begleiterin gefolgt. Selbst schuld, wer diese schöne Wanderung verpasst hat. Doch weil sie uns so gut gefallen hat, gibt es nächstes Jahr Gelegenheit, bei der Wiederholung dabei zu sein.

  Früh morgens ging es los, bei der Anreise stiegen noch stimmungsvoll die Nebel auf.
Wir hätten länger schlafen können, denn wir entschieden uns nicht in Kleinzell, sondern vom auf gut 1000m liegenden Parkplatz bei der Ebenwaldhöhe loszuwandern.
  Über Wiesen…
… und durch Wälder,…  
  … vorbei an Rindern …
… wandert man aufwärts …  
  … Richtung Reisalpe.
Der Wegesrand ist gesäumt von Disteln …  
  … und allerhand interessantem
Gewächs.
Der Preis für den Schweiß – die Alm, …  

 

… das Gipfelkreuz sowie der herrliche Rundblick.

Knapp unterhalb des Gipfels liegt das Schutzhaus.  
  Dort genießt man das selbst geholte Mahl bei Fernsicht bis ins tote Gebirge.
Frisch gestärkt geht es weiter, …  
  … den Ötscher im Blick …
… hinunter Richtung von Rindern dicht bevölkerter Brennalm.  
  So dicht bevölkert, dass man sich …
… furchtlos den wilden Tieren entgegenstellen muss 😉  
  Tolle Lage, weniger tolle Bausubstanz.
Der Abstecher zur Kumpfmühle war uns doch zu weit.  
  Lose, Lose,
Herbstzeitlose 😉
Die Sonne leuchtet durch Baumwipfel …  
  … auf einen Ameisenhügel.
Hier ist noch mehr los, als auf der Weide 😉  
  In das zart grüne Blätterdach …
… mischen sich die ersten Herbstfarben.  
  Säumen Gräser den Wegesrand …
… und erhebt sich der Hochstaff vor dem Wanderer, …  
  … dann ist die Jausenstation Kleinzeller Hinteralm nicht mehr fern
🙂
In der Nachmittagssonne nicht nur von Rindern gut besucht …  
  … bietet sie allerhand Erfrischungen.
Hervorragend geht´s uns …  
  … in dieser grünen Idylle.
Enmal noch Ruhe und Aussicht genießen, …  
  … denn die Zivilisation ist näher, als man denkt.
Das war sie, unsere Route.  

 

Sollte jemand auf den Geschmack gekommen sein, hier der Geo-Track zum Download und
hier zum online Ansehen
.

Und natürlich waren das nicht alle Fotos – hier geht´s zur Bildergalerie 🙂

33 Einladungen hatte ich verschickt, 4 Wandersleute haben sich gefunden.
Mal sehen, ob wir durch das Posten schöner Bilder im Lauf des Herbst mehr Begeisterung entfachen können.
Nächste Woche geht es auf die Reisalpe. Mitwanderer sind willkommen.

Beim Haidlhof
nahe Bad Vöslau
begann unsere Tour.

Über schattige
Waldwege
führte sie …
… den Schattenmann …
…und seine Gefährten
zu einem
namenlosen Gipfel.
Nach einigen
orientierungslosen Ehrenrunden um die
Vöslauer Hütte
(Ausschnitt rechts oben) …

 
… bezwangen wir den
schweißtreibenden Graben…
…hinauf zum
aussichtslosen
Sooßer Lindkogel.


 
Etwas weiter
entwickelt
die Landschaft
beinahe alpine Züge.
Man kann
ins Land
“einischaun”


… oder
nach Wien
“umiblickn”
😉
Am höchsten Punkt
unserer Tour,
beim Eisernen Tor
am Hohen Lindkogel
auf 834 Meter
konnten wir Speis und Trank auf Terrasse des Schutzhauses kaum erwarten.
  Am Aussichtsturm lässt es sich hervorragend entspannen…
… oder den tollen Fernblick geniessen.  
  Am Rückweg liegt die Ruine Merkenstein, wer will, kann hier in alten Gemäuern klettern.
Das Nebengebäude des Schloss Merkenstein
ähnelt einer Ruine,… 
 
  …während das Schloss selbst sich in bestem Zustand befindet.
Im Tal geht es durch liebliche Landschaft zurück zum Ausgangspunkt.  

Die gesammelten Bilder unserer Wanderung befinden sich hier.

Gföhlberg, 29. April 2012

Posted 30/04/2012 By admin
Am 29. April haben wir die Wandersaison 2012 eröffnet.

Der Wetterbericht hat ungetrübten Sonnenschein und Rekordtemperaturen von 30 Grad vorhergesagt. Daher sollte die Wanderung weitgehend im schattigen Wald verlaufen. Außerdem wollten wir nicht weit fahren, es sollte nicht zu anstrengend und neu für uns sein.

Beim Online-Standard sind wir fündig geworden: Gföhlberg , der zweithöchste “Gipfel” des Wienerwalds.

Eine gute Wahl!

Es war eine feine Wanderung an einem herrlichen Tag. Nicht zu anstrengend, aber auch kein Spaziergang. 14,9 Kilometer und 682 Höhenmeter.

Vergleicht man den GPS-Track mit der Skizze vom Standard, so ist unschwer zu erkennen, dass wir es trotz Wegbeschreibung, Skizze, zweier unterschiedlicher Wanderkarten sowie Navi geschafft haben, vom Weg abzukommen.

Und das war gut, denn sonst hätten wir den Ötscherblick versäumt! Diesen und weitere Impressionen von der Wanderung gibt´s in der Bildergalerie .