Archive for June, 2012

Der erste Sommertag 2012

Posted 17/06/2012 By admin

Kalendarisch gesehen müssen wir zwar noch etwas auf den Sommer warten, aber gefühlt hat er am vergangenen Wochenende Einzug gehalten. Daher habe ich auch statt der geplanten Wanderung einen lieben Schulfreund besucht, zu dessen Haus eine “Naturbadewanne” gehört.

Zu Mittag haben wir wieder vorzüglich im Donaurestaurant Traismauer gespeist. Neben dem hervorragenden Essen – die Fischgerichte sind besonders empfehlenswert – begeistert die Lage an der Donauuferpromenade direkt beim kleinen Jachthafen (Yacht oder Jacht – beides ist erlaubt, der Duden präferiert Jacht).

 

Von der Landzunge beim Jachthafen bietet sich ein schöner Blick über die Donau. An diesem Tag mit hübschen weißen Wölkchen am blauen Himmel. Nur hin und wieder wird die idyllische Ruhe von einem Boot den Hafen ansteuernden Boot unterbrochen.

 

Auch am Nachmittag ist neben interessanten Gesprächen der Badespass nicht zu kurz gekommen.

    

Zum Abschluss ein kleiner Film vom Gastgeber 😉 Danke, es war ein schöner Tag 🙂

Verlockend praktisch sind sie, die “greife von überall mit jedem Endgerät auf deine Daten zu” Services wie Dropbox, Google Drive, Wuala, Sugarsync, cx.com und wie sie sonst alle heißen. Aber liest man die Nutzungsbedingungen, so ist man nicht mehr sicher, ob einem die eigenen Daten noch gehören. Kein Wunder, um die Daten so flexibel abrufbar zu machen, benötigen die Cloud-Dienste-Betreiber umfassende Rechte. Ein Schelm, wer Böses denkt – oder gilt doch “There ain’t no such thing as a free lunch”?

ownCloud Für sicherheitsbewusste sowie für paranoide Bürger der digitalen Welten gibt es mit ownCloud eine feine Alternative. Voraussetzung ist allerdings ein eigener Linux-Server. Als Hardware ist ein einfacher, alter Rechner ausreichend. Permanente Internetanbindung hat ohnehin fast jeder Haushalt. Nur etwas Strom benötigt der Dauerbetrieb. Den Server aufzusetzen ist heutzutage keine Hexerei mehr und der Rest kommt mehr oder weniger “out of the box”. Notfalls findet sich für das eine oder andere gepflegte Bier sicher  ein befreundeter IT-Verständiger, der bei der Installation hilft.

Einen Bericht zu ownCloud hat auch der WebStandard veröffentlicht. Dort und nicht etwa auf der Webpage einer Computerzeitschrift, bin ich darauf aufmerksam geworden.

 

Eigentlich wollte ich nur nachsehen, ob Google bei der Eingabe des Suchbegriffs Thomas Rinder meine Webpage an erster Stelle listet. Zumindest google.at macht mir die Freude
😉
Wie es so ist, wenn man googelt, habe ich nicht sofort aufgehört. Und siehe da, der erste Eintrag auf Seite 2 beim “Ego-Surfing” hat mich in meine Vergangenheit zu den Anfängen der Internetnutzung in Österreich sowie meiner beruflichen Laufbahn geführt:

Animation zur Bildungsmisere

Posted 07/06/2012 By admin

Genial gezeichnetes Mindmap mit positiver Kritik am vorherrschenden Bildungssystem.
Sehr schnell gezeichnet und vollgepackt mit kritischen Gedanken. Zum Glück kann man das Video anhalten oder mehrfach ansehen 😉

Frontalunterricht, unreflektiertes Reproduzieren statt selbständiges Denken, Standardisierung statt Vielfalt, Gruppierung nach Alter und vieles mehr. Haben wir wirklich keine besseren Konzepte?

The machine stops

Posted 07/06/2012 By admin

Eine Kurzgeschichte zum Nachdenken von E.M. Forster aus dem Jahr 1909!

Unsere Maschine ist das kapitalistische Paradigma des Wachstums.
Daran glauben wir, dem ordnen wir alles unter, darin sehen wir unser Heil.

Selbst, wenn offensichtlich auf einem endlichen Planeten unendliches Wachstum nicht möglich ist.
Selbst, wenn offensichtlich unsere Lebensqualität durch den Zwang zum Wachstum verloren geht.
Selbst, wenn offensichtlich ungezügeltes Wachstum Zerstörung und Krankheit verursacht.

Es gibt Alternativen. Wir brauchen nur den Mut Alternativen zu denken, Alternativen auszuprobieren und zu leben sowie weiterzuentwickeln.

Link zum PDF: The machine stops

Tagesausflug der Sektion 16 nach Illmitz

Posted 03/06/2012 By admin

Am 3. Juni habe ich mit der Sektion 16 der SPÖ Ottakring einen Ausflug nach Illmitz unternommen. Nach kurzem Stopp beim Informationszentrum des Nationalpark Neusiedlersee-Seewinkel haben wir in Hans Taubers Johannes Zeche gemütlich gespeist.

   

Nach dem Essen hat der Chef persönlich durch eine Verkostung von neun lokalen Weinen geführt. Kompetent und humorvoll stellte er drei Weißweine, drei Rotweine und zwei Süßweine vor. Auf besonderen Wunsch einer Teilnehmerin wurde zwischen Weiß und Rot ein feiner Rosé eingeschoben.

Nach der Weinverkostung sollte der Nachmittag bei einer Schiffsrundfahrt ausklingen. Da wir mit etwas Verspätung bei der Schiffsanlegestelle ankamen und unser Boot bereits abgelegt hatte, mussten wir beim Strandbad Illmitz 45 Minuten auf  das nächste Schiff warten.
Wie den Bildern zu entnehmen ist, gibt es Schlimmeres.

      

Allerdings kündigte sich von Nordwesten ein kräftiger Regenguss an.

   

Bei toller Wolkenstimmung und Sturmwarnung verließ das Schiff – gefolgt von einigen Möwen – den Illmitzer Hafen mit Kurs auf Mörbisch.

Eine Bootsfahrt, die ist lustig, eine Bootsfahrt, die ist schön… gut gelaunt genossen wir bei angeregter Unterhaltung die Fahrt nach Mörbisch.

    

Hinter dem Ort mit der Seebühne waren bereits Regenstriche zu sehen. Bald würde sich die Reisegruppe in den Innenraum des Bootes zurückziehen. Eine gute Gelegenheit, neue Gesprächsrunden zu bilden.

    

Von Mörbisch ging es durch Schilfkanäle zur ungarischen Grenze. Wachtürme und Grenzstein haben in Schengen-Zeiten nur noch symbolischen Charakter.

       

Am Schlag nach Illmitz beruhigte sich das Wetter wieder. Da, wo das für die Natur so segensreiche Nass hergekommen war, zeigten sich schon wieder erste blaue Flecken am Himmel.

   

Im Illmitzer Hafen dümpelte in aller Ruhe eine Ente vor sich hin und die nach Südosten abgezogenen dunklen Wolken bildeten einen stimmungsvollen Kontrast zum sonnenbestrahlten Rot-Weiß-Roten Ausflugsschiff. Mit dieser Impression traten wir die Heimreise nach Wien Ottakring an.

 

Österreich ist schön, es geht und gut. Nicht zuletzt durch die Verdienste der Sozialdemokratie. Damit das so bleibt, muss sich in unseren Köpfen etwas bewegen, wir müssen etwas bewegen. Denn wie vor über 100 Jahren, zur Zeit der Gründung unserer Partei, befinden wir uns in einem gesellschaftlichen Umbruch. Die Grenzen des quantitativen Wachstums sind erreicht. Wir produzieren auf Kosten der Umwelt mehr, als uns glücklich macht. Trotzdem können sich immer mehr Menschen diese produzierten Güter nicht leisten. Wir haben ein qualitatives Wachstums- sowie ein Verteilungs- und ein Demokratieproblem. Am 12. Juni 2012 gibt´s ab 19 Uhr im Sektionslokal Sandleitengasse 11 einen sicher interessanten Diskussionsabend mit Niki Kowall von der Sektion 8, einem Thinktank innerhalb der SPÖ.